Für mehr Information bitten wir um Kontaktaufnahme per E-Mail :      

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Führende Persönlichkeiten aus verschiedenen sozialen Organisationen haben 

am 24. August 2001 das "Bündnis für eine gemeinsame Zukunft"

("BÜNDNIS-Zukunft") gegründet.

 
Ziel des "BÜNDNIS-Zukunft" ist die Integration der Neu-Bürgerinnen und Neu-Bürger in die aktive 
Politik und die Schaffung einer Interessenvertretung verschiedener gesellschaftlicher Gruppen, die 
überwiegend aus Neu-Bürgern bestehen, gegenüber Politik, Wirtschaft und sozialen Institutionen.
Von den insgesamt etwa 350.000 in Berlin lebenden Neu-Bürgern können durch das "BÜNDNIS-Zukunft" und 
den unterstützenden Vereinen der größte Teil der 50.000 Wahlberechtigten angesprochen werden, und 
bilden damit ein nicht unerhebliches Wählerpotential.

Das "BÜNDNIS-Zukunft" wird die Interessen der Neu-Bürger zusammenfassen und diese in die Gesellschaft 
hineintragen. Das Bündnis wird von den Initiatoren getragen und ist keiner anderen Institution in irgendeiner 
Weise verpflichtet. Die kooperierenden Vereine und Verbände unterstützen die Aktivitäten des Bündnisses, sofern 
sie sich mit ihnen identifizieren können.

Zu den vorrangigen Zielen des Bündnisses gehören:

     - 	die Förderung des Zusammenlebens von Berlinern, Berlinerinnen, Neu-Bürgerinnen 
	und Neu-Bürgern durch den Aufbau von Kontakten zu unterschiedlichen gesellschaftlichen 
	Gruppen und Institutionen.
     - 	Förderung der beruflichen und gesellschaftlichen Gleichberechtigung.
     - 	Austausch von Informationen und Erfahrungen.
     - 	Schaffung von öffentlichkeitswirksamen Interessenvertretungen in allen politischen, gesellschaftlichen 
	und wirtschaftlichen Bereichen.
     - 	Bessere Bildungsmöglichkeiten für die in Berlin lebenden ausländischen Kinder.
     - 	Motivierung der Neu-Bürgerinnen und Neu-Bürger für die aktive politische Arbeit.
     - 	Entwicklung neuer Lebens- und Bildungskonzepte für ein besseres Zusammenleben in Berlin.

U. a. gehören zu den Gründungsmitgliedern des "BÜNDNIS-Zukunft" Vorstandsmitglieder der folgenden
Vereine und Verbände :

    -	Türkische Gemeinde zu Berlin
     -	Berliner Studentenverein
     -	Alevitische Föderation Ehli Beyt 
     -	Unternehmerverband Müsiad Berlin
     -	Islamischen Föderation in Berlin
     -	Verband der Islamischen Kulturzentren
     -	Islamische Gemeinschaft Milli Görüs - Landesverband Berlin
     -	Nizam-i Alem Föderation in Berlin
     -	Wissenschaft-Forschung e.V.

Das " Bündnis für eine gemeinsame Zukunft " sieht in der sinngemäßen Umsetzung, der durch die Verfassung 
garantierten Rechte aller Bürger, Handlungsbedarf. Daher beabsichtigt sie die Interessen aller Bürger in der 
Bundesrepublik gleichermaßen zu vertreten und in diesem Sinne zu arbeiten. Dabei soll das verlorengegangene 
Interesse an der bundesdeutschen Politik wieder geweckt werden. Insbesondere wird Handlungsbedarf bei der 
politischen Bildung und im politischen Bewußtsein der Neu-Bürger gesehen. Vertreter ziviler Vereine und 
Verbände, die einen breiten Zugang zu  dieser Bevölkerungsgruppe haben, sind Initiatoren dieses Bündnisses. 
Dies wird der Durchsetzung der Ziele des Bündnisses das nötige Gewicht verleihen. Alle Gruppen die sich mit 
den Zielen dieses Bündnisses identifizieren können, werden zur Zusammenarbeit aufgefordert.

Die Initiatoren des Bündnisses sind sich einig, dass folgende Misstände in der Umsetzung der Demokratie und dem 
Wahlverhalten vorhanden sind und behoben werden müssen :

     - 	Neu-Bürger müssen ermutigt werden Ihr aktives und passives Wahlrecht zu nutzen
     - 	politisches Bewusstsein der Neu-Bürger wird durch politische Bildung gestärkt
     - 	Volksvertreter und Parteien werden unter obigen Kriterien bewertet werden
     - 	die Initiatoren werden mittel- und langfristig darauf hinarbeiten, geeignete Personen und 
             Parteien zu unterstützen
     - 	Initiatoren werden versuchen die Bürger in Ihrem Wahlverhalten gemäß den Interessen des 
        Bündnisses beeinflussen
     - 	Knüpfen von Kontakten mit Parteien, Bündnissen und Initiativen der politischen Landschaft, 
	um Schnittstellen und Wege der Zusammenarbeit zu erörtern
     - 	Aktivitäten des Bündnisses werden vorerst landesweit gestartet, langfristiges Ziel ist 
	jedoch eine bundesweite Arbeit
     - 	Weitergabe in analsysierter, kommetierter und verständlicher Form von politischen Entscheidungen 
             auf Bundes- und Landesebene, welche die Belange der Neu-Bürger 	betreffen
     - 	Erörterung und Erarbeitung alternativer Möglichkeiten zur gesunden Entwicklung einer multikulturellen 
             Gesellschaft unter den Mitgliedern, den unterstützenden Vereinen, im Bündnis und auf allen 
             politischen Ebenen 

      
      

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 				Eintrag ins Gästebuch

Das "BÜNDNIS - Zukunft" wird von den Gründern des Bündnisses getragen, die
die Ziele und Entscheidungen des Bündnisses in ihre Vereine tragen und sich dort dafür einsetzen. 
Das "BÜNDNIS - Zukunft" versteht sich als überparteilich und steht für alle Personen und 
Vereine, die als Unterstützer fungieren wollen, offen.

Das "BÜNDNIS - Zukunft" arbeitet eng mit Vereinen zusammen, deren Mitglieder überwiegend aus 
Neu-Bürgern bestehen, um ihre Interessen in die Berliner Gesellschaft zu tragen und sich hierfür stark zu machen.

Das "BÜNDNIS - Zukunft" wird versuchen die Interessen und Bedürfnisse der Vereine, die die Interessen ihrer 
Mitglieder vertreten in die Gesellschaft zu tragen. Hier drin sieht das Bündnis auch ihre Hauptaufgabe.


Mitgliedschaft und Organe des Bündnisses

Mitglied kann im Bündnis jede Person werden, der die Grundlagen des Bündnisses und des friedlichen 
Zusammenlebens achtet und sich hierfür einsetzen will. Hierzu gehören unter anderem das Eintreten 
für eine Gesellschaft, die eine soziale, wirtschaftliche, politische und rechtliche Gleichheit zum Ziel hat.

Juristische Personen, wie z.B. Vereine können keine Vollmitglieder werden, sie können aber die Arbeit unterstützen.

Das Bündnis besteht aus Gremien, die je nach Aufgabe eigene Arbeitsgremien gründen können. 
Jedes Gremium kann sich einen Beirat als Beratungsgremium bilden, in denen Vertreter von Verbänden, Vereinen 
und Persönlichkeiten aus Politik, Bürokratie und Wirtschaft als Berater benannt werden können.


Wichtigste Themen

Innere Sicherheit
     - 	Eine soziale, wirtschaftliche, politische und rechtliche Gleichheit in der Gesellschaft sollte das Ziel sein.
     - 	Die Rechtsordnung und die Bewahrung der Rechtsordnung muss muss von allen Gesellschaftsgruppen 
	garantiert werden.
     - 	Präventivmaßnahmen gegen Kriminalität, z.B. mehr Aufklärungsarbeit, mehr Unterstützung von 
	Jugendprojekten und sozialen Einrichtungen, die sich diesbezüglich engagieren.

Jugend, Familien und Frauen
     - 	Die Jugendarbeit bezüglich auf die Zielgruppe der Neu-Bürger und Neu-Bürgerinnen muss besser 
	koordiniert und mit den großen Verbänden der Neu-Bürger und Neu-Bürgerinnen abgesprochen werden.
     - 	Die Förderung der Familien und Frauen muss auf eine Art und Weise geschehen, dass diese Förderung 
	auch von der Zielgruppe angenommen wird, d.h. familienspezifische Eigenarten der Neu-Bürger 
	und Neu-Bürgerinnen sollten beachtet werden.

Schule
     - 	Ausländische Schüler sollen insbesondere im Fach Deutsch gefördert werden,
	damit sie die Deutsche Sprache gut erlernen und damit auch bessere Schulleistungen erbringen können.
     - 	In Schulen und Klassen, in denen eine hohe Anzahl von Kindern nicht-deutscher Herkunftssprache 
	vorhanden sind, sollen Wege gefunden werden, wie man die Leistung der Schüler fördern kann, z.B. 
	die Klassenfrequenz sollte kleiner sein,
     - 	Förderung des DAZ-Unterricht (Deutsch als Zweitsprache), Nachhilfeunterricht usw.

Behörden
     - 	Die Behörden sollen auf die kulturellen Eigenarten von Berlinern nicht-deutscher Herkunft eingeführt 
	werden, damit keine Diskriminierungen und Missverständnisse auftreten.
     - 	Aufbau von Kontakten zwischen Vereinen, die primär eine Dienstleistung für Berliner nicht-deutscher 
	Herkunft anbieten, und Behörden aufbauen, um in Problemsituationen sich gegenseitig helfen zu können.

Sozialer Bereich
     - 	Soziale Einrichtungen, so wie Krankenhäuser und Altersheime müssen sich auf die Neu-Bürger 
	einrichten, in dem sie die kulturellen Eigenarten kennenlernen und darauf Rücksicht nehmen, falls 
	dies möglich ist.

Das "BÜNDNIS - Zukunft" erklärt sich bereit eine Brückenfunktion zwischen der Politik, staatlichen 
Behörden, gesellschaftlichen Gruppen und den Verbänden der Neu-Bürger und Neu-Bürgerinnen 
zu übernehmen und aktiv an der Mitgestaltung der Gesellschaft teilzunehmen.

Das "BÜNDNIS - Zukunft" wird die Verbände der Neu-Bürger und Neu-Bürgerinnen in eine aktive 
Mitgestaltung einbeziehen und dazu beitragen, dass die Verbände entsprechend ihrem Zugang zu
den Bürgern auch Rechte und Pflichten wahrnehmen. Eine gute Kooperation und ein Informationsfluss 
zwischen verschiedenen gesellschaftlichen Gruppierungen, staatlichen Behören und der Politik ist 
unverzichtbar.

 

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